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Aktuelles

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Strukturpolitik in der Kritik: Gehört der Soli abgeschafft?

Strukturpolitik in der Kritik: Gehört der Soli abgeschafft? Zum Zankapfel der Großen Koalition hat sich der sogenannte Solidaritätszuschlag (Soli) in den vergangenen Monaten entwickelt. Die milliardenschwere Zusatzsteuer sollte nach dem Mauerfall dabei helfen, die Wiedervereinigung Deutschlands zu finanzieren – und zeitnah wieder verschwinden. Doch ein Vierteljahrhundert später ist die Frage nach der Zukunft des Solis noch immer ungeklärt. Dabei steigt der Druck auf die Politik, eine Lösung zu finden. Denn: Ende des Jahres läuft der sogenannte Solidarpakt aus, der die finanzielle Unterstützung der ehemaligen Ost-Bundesländer regelt. Wie geht es danach mit dem Soli weiter? Stoff für Diskussionen über mögliche Szenarien liefert das aktuelle Material des Monats. Den Stand der öffentlichen Debatte erklärt Wirtschaftsjournalistin Miriam Binner.

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Das Magische Viereck in der Wirtschaftspolitik: Braucht es ein neues Konzept?

Die Wirtschaftspolitik soll dafür sorgen, dass Jobs entstehen, Preise stabil bleiben, die Wirtschaft wächst und die Abhängigkeit von anderen Staaten in Grenzen bleibt. Was aber, wenn das grundlegende Konzept, als „Magisches Viereck“ bezeichnet, inzwischen über 50 Jahre alt ist? Braucht es eine Neuauflage? Die Ökonomen Sebastian Dullien und Till van Treeck sind davon überzeugt. Sie forderten bereits 2012, die vier Ziele des Magischen Vierecks an den Zeitgeist anzupassen und dafür das „Stabilitätsgesetz“ von 1967 zu ändern. Beim Vermitteln der Hintergründe unterstützt das aktuelle Material des Monats. Welche Ideen die beiden Ökonomen verfolgen und ob sie mit ihren Vorschlägen auf Gehör stoßen, erläutert Wirtschaftsjournalistin Miriam Binner.

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Finanztransaktionssteuer als Krisenschutz: Muss man Spekulanten stoppen?

Steuerpolitik – das klingt zunächst wenig aufregend. Was aber, wenn es nicht nur um die Sicherung staatlicher Einnahmen geht? Sondern darum, Wirtschaftskrisen zu verhindern und so auch Menschen vor Arbeitslosigkeit zu schützen? Gelingen soll das mithilfe der Finanztransaktionssteuer, denn sie dämme den als gefährlich erachteten spekulativen Handel ein, sagen Befürworter. Gegner dagegen monieren ungerechte Abgaben für Unternehmen und Privatanleger und warnen vor Alleingängen der Europäischen Union. Das aktuelle Material des Monats unterstützt praxisnah beim Vermitteln dieses Themas. In seinem Artikel erläutert der Wirtschaftsjournalist Thomas Mersch die Argumente für und gegen die Finanztransaktionssteuer vor dem Hintergrund der jüngsten Vorstöße einiger EU-Staaten.

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Wirtschaft verständlich und praxisnah digital unterrichten

Als Referentin zum Thema Unterricht mit digitalen Medien inspiriert Saskia Ebel Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten bundesweit. Ihre Kernfächer sind Betriebswirtschaft und Informatik, die sie an der beruflichen Walter-Eucken-Schule Karlsruhe seit einigen Jahren erfolgreich mit Tablets unterrichtet. Für die Beauftragte für Digitalisierung ihrer Schule und Projektleiterin des Digitalkongresses WES 4.0 ist digitale Bildung in der heutigen Zeit unabdingbar. Im Interview zeigt sie auf, welche Zugänge zu Wirtschaftsthemen sie im Unterricht über digitale Tools findet.

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Durch Wissen Steuerehrlichkeit fördern?

In den Medien wird häufig im Rahmen großer Skandale über Steuerhinterziehung und -vermeidung berichtet. Auf hitzige Diskussionen folgt dann oft die Frage, wie es generell um die Steuerehrlichkeit in Europa bestellt sei. Neben den prominenten Fällen von großen Unternehmen und Personen der Öffentlichkeit, betrifft dieses Thema jedoch fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gesellschaft: Vielen ist unklar, wo in Sachen Steuern der legale Rahmen endet und die Steuerhinterziehung beginnt. Wir fragen uns: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Steuer-Wissen einer Person und ihrer Steuerehrlichkeit? Falls ja, wie könnte man eine steuerehrliche Einstellung schon bei Schülerinnen und Schülern fördern? Ein Team des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien (Prof. Bettina Fuhrmann, Nora Cechovsky und Michael Posch) geht diesen Fragen in seiner Forschung nach.

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Nullzinspolitik der EZB und keine Inflation in Sicht?

Lange Zeit war der Themenkomplex Zentralbanken/Leitzinsen insbesondere für Schülerinnen und Schüler ein anstrengender und sehr theoretischer Bereich. Denn die Wirkmechanismen sind kompliziert und vielschichtig, die Auswirkungen auf das Leben einzelner in Zeiten guter Geldpolitik schwer greifbar. Finanzjournalistin Gisela Baur bringt einfach und verständlich auf den Punkt, wie nach der Lehman-Pleite vor zehn Jahren aus langweiligen Zentralbankern die Retter der Weltwirtschaft wurden.

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Verhaltensökonomik – Warum wir morgen nicht immer das machen, was wir uns heute vornehmen

Warum nehmen sich viele Menschen vor, regelmäßig Sport zu machen und schaffen es doch nicht? Warum tun uns Verluste mehr weh, als uns Gewinne gleichen Umfangs erfreuen? Prof. Dr. Mario Mechtel gibt einen Einblick in die Verhaltensökonomik und zeigt verblüffende Experimente auf.

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Ausweitung der ökonomisch-politischen Bildung! G9 kommt (nicht nur) in Niedersachsen wieder

In Hessen haben die meisten Gymnasien wieder auf ein Abitur nach 13 Jahren umgestellt. In Bayern beginnt die Umstellung in diesem Jahr, in Nordrhein-Westfalen im nächsten. Niedersachsen kommt mit G9 im August in der Sekundarstufe II an. Damit verschiebt sich die niedersächsische Einführungsphase in den „neuen“ elften Jahrgang. Das Fach Politik-Wirtschaft wird dort dreistündig im Klassenverband unterrichtet werden, wovon eine Stunde für die Berufs- und Studienwahlvorbereitung reserviert ist und nicht bewertet wird. Für die verbleibenden beiden Stunden gibt es ein neues, innovatives Kerncurriculum. Kersten Ringe, Ausbilder von Referendarinnen und Referendaren am Studienseminar Stadthagen für das Lehramt an Gymnasien wirft einen Blick auf die Chancen des zusätzlichen Jahrgangs und auf die unterstützenden Angebote von teacheconomy.de.

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Jung und arbeitslos: garantiert nicht länger als vier Monate?

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass kein junger Mensch länger als vier Monate ohne Beschäftigung bleiben muss. Ist das realistisch? Dr. Frauke Hoss, Referentin bei der europäischen Kommission, erläutert die Bemühungen der Europäischen Union, die Jugendarbeitslosigkeit zu verringern.

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Fair, share oder prekär: Mitbestimmung in der Startup-Szene?

Viele Schülerinnen und Schüler träumen davon, nach ihrem Abitur und Studium in einem coolen Startup zu arbeiten, ob in Berlin, Hamburg oder einer anderen Großstadt. Gemeinschaftlich, getragen von einem Wir-Gefühl, frei von einengenden Hierarchien, in einem jungen Team – so soll das zukünftige Arbeiten und Leben aussehen.

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Das Marktspiel im Unterrichtseinsatz

Unser Material des Monats beschäftigt sich dieses Mal mit Preisentstehung und Marktstabilität. Nachdem im letzten Newsletter das Thema „Gamification“ im Mittelpunkt stand, liegt der Fokus dieses Mal auf dem Marktspiel, einer Simulation realer ökonomischer Prozesse. Im Spielverlauf handeln die Lernenden in den Rollen „Verkäufer“ und „Käufer“ den Preis für eine Kiste Äpfel aus. Dabei vertreten sie gegenteilige ökonomische Interessen: Die Verkäufer wollen einen möglichst hohen Preis erzielen, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen. Demgegenüber stehen die Käufer, die sparsam wirtschaften wollen. Im Wechselspiel beider Akteure lässt sich nachempfinden, wie Preise entstehen und welche Faktoren für Marktstabilität notwendig sind. Warum das Marktspiel ein sinnvolles didaktisches Werkzeug für die Vermittlung von ökonomischem Grundwissen ist und worauf beim Spielen geachtet werden sollte, erläutert der Wirtschaftslehrer Christian Rapp, der an der digitalen Umsetzung des Marktspiels beteiligt war, im Interview.

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Gamification im (Wirtschafts-)Unterricht

Spielend die Welt erfassen? Spielbasiertes Lernen ist keine Erfindung des Digitalzeitalters, doch eröffnen Computer, Tablets und Smartphones Lernszenarien, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Geschickt in den Unterricht integriert bieten sie ein hohes Motivationspotential für Schülerinnen und Schüler und können darüber hinaus auch die Lehrkraft entlasten. Warum Gamification für den Unterricht lohnenswert ist, erläutert Thomas Rudel.

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Social Entrepreneurship – ein Thema für den Unterricht?

Vera Kirchner ist Professorin für ökonomisch-technische Bildung und ihre Didaktik an der Universität Potsdam. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Fachdidaktik der ökonomischen Bildung, wobei sie sich u. a. mit Entrepreneurship Education beschäftigt. Wir wollten im Gespräch von ihr wissen, was sie an diesem Thema fasziniert – und natürlich, warum man es in der Schule unterrichten soll?

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Teach Economy auf der didacta

Moderner Wirtschaftsunterricht auf der weltgrößten Bildungsmesse! Besuchen Sie uns an unserem Messestand in Halle 12, Stand D35.

Planspiele

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Spielerisch wirtschaftliche Zusammenhänge erfahren und verstehen – mit unseren Planspielen WIWAG, OEKOWI und Isle of Economy

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Lehrvideos für Lehrkräfte

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Ökonomische Modelle in 30 Minuten verstehen – entdecken Sie unser neues videobasiertes Format für die Lehrerbildung

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Unternehmerisch Denken und Handeln – Potenziale entdecken und ökonomische Kompetenzen entwickeln

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