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Document Arbeitslosigkeit - was kann und was soll die Wirtschaftspolitik tun?

Noch nie waren in Deutschland seit der Wiedervereinigung so wenige Menschen arbeitssuchend. Die Wirtschaft boomt und der Wachstumskurs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort. Und doch gibt es viele offene Stellen. Es mangelt vor allem an Fachkräften. Ob Konzern, Mittelständler oder Handwerksbetrieb, Metallbauer, Dienstleister oder Einzelhändler - aus fast allen Branchen ist zu hören, dass es immer schwieriger wird, Personal zufinden. Und noch ein Problem zeichnet sich ab: während die Zahl der Arbeitslosen sinkt, konnten die Langzeitarbeitslosen nicht in gleichem Maße von dem Beschäftigungsboom profitieren. Der Grund dafür ist eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Die meist nur geringqualifizierten potentiellen Arbeitskräfte passen nicht auf die offenen Stellen. Sind sie die Vergessenen des Aufschwungs? Was kann staatliche Arbeitsmarktpolitik leisten, um die Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu lösen?

Wenn es um den richtigen Lösungsweg bei Beschäftigungskrisen geht, konkurrieren im Kern zwei wirtschaftspolitische Grundkonzeptionen: die Nachfrage- und die Angebotstheorie. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich zunächst mit den Ursachen von Arbeitslosigkeit, um davon ausgehend geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen darzustellen, die sie einer der beiden Theorien begründet zuordnen können. Abschließend diskutieren sie in einer Pro-Kontra-Diskussion über den Vorschlag der Einführung eines sozialen Arbeitsmarktes („Teilhabechancengesetz“) als wirksames Instrument gegen Langzeitarbeitslosigkeit.

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Zugehöriges Material

Kurzinformationen

Themenbereich
Wirtschaftspolitik
Zeitbedarf
2 Stunden
Stufe
Sekundarstufe II
Vorwissen

Marktmodell, Arbeitslosenquote, Angebots- und Nachfragetheorie

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erklären die Ursachen von Arbeitslosigkeit.
  • erläutern und bewerten verschiedene wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit.
  • unterscheiden im Bereich der Beschäftigungspolitik Maßnahmen differenziert nach der Nachfrage- und Angebotstheorie.
  • beurteilen die Wirksamkeit des Konzeptes der SPD zur Einführung eines „sozialen Arbeitsmarktes“ zur Bekämpfung von (Langzeit)Arbeitslosigkeit.
Methoden
Pro-Kontra-Diskussion
Format
PDF-Datei
Schlagwörter
Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, John Maynard Keynes, Milton Friedman, Monetarismus

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