Das Bruttoinlandsprodukt – ein sinnvoller Wachstums- und Wohlstandsindikator?
Eine Zahl pro Jahr, weitgehend nachvollziehbar berechnet, international vergleichbar – das macht das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum gängigen Indikator für die Prosperität von Staat und Gesamtwirtschaft. Doch an der Verwendung des BIP als gesellschaftlichem Wohlstandsindikator regt sich seit mehreren Jahren auch von offizieller Seite (in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht) Kritik. Aber welche Indikatoren könnten Wohlstand und seine Veränderung umfassender und transparenter zum Ausdruck bringen? Und sind solche Indikatoren überhaupt politisch durchsetzbar?
Nach der Vorstellung der BIP-Berechnung werden die Grenzen des BIP als Wohlstandsindikator weitgehend eigenständig erschlossen und erste eigene Ideen für neue Indikatorenmodelle entwickelt.
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Kurzinformationen
Themenbereich
Wirtschaftspolitik
Zeitbedarf
2 Unterrichtsstunden
Stufe
Sekundarstufe II
Vorwissen
Güterbegriff, Import, Export, privater und staatlicher Konsum
Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …
kennen zwei Berechnungsmöglichkeiten des Bruttoinlandsprodukts (Entstehungs- und Verwendungsrechnung) sowie die zu Grunde gelegten Güterarten.
analysieren die jährlichen Veränderungen der nationalen Wirtschaftsleistung.
beurteilen die Vorzüge sowie Grenzen von Wirtschafts- bzw. Wohlstandsindikatoren in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht.
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