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Document Über 25 Jahre Solidaritätszuschlag – Eine Übergangslösung ohne Ende?

Unter Bundeskanzler Helmut Kohl wurde 1991 der sogenannte „Solidaritätszuschlag“ vom Deutschen Bundestag beschlossen, um die Finanzierung der Deutschen Einheit bewältigen zu können. Dabei wurde immer wieder betont, dass diese Abgabe nicht von Dauer sei. Da aber keine Bundesregierung auf die Einnahmen verzichten wollte, wurde der Solidaritätszuschlag immer wieder verlängert. Heute wird die Forderung nach einer Abschaffung oder Neujustierung des Solidaritätszuschlags immer lauter, zumal seine moralische Legitimation mehr als 25 Jahre nach dem Beitritt der neuen Bundesländer zunehmend ins Wanken gerät. Wie soll es also weitergehen mit dem „Soli“? Mit dieser Frage setzen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Modul in einer Podiumsdiskussion auseinander. Darüber hinaus entwickeln sie eine Empfehlung an die Bundesregierung, wie ein Ausstiegsszenario aus dem Soli aussehen könnte.
 

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Kurzinformationen

Themenbereich
Wirtschaftspolitik
Zeitbedarf
2 Unterrichtsstunden
Stufe
Sekundarstufe II
Vorwissen

Strukturwandel, Instrumente der Strukturpolitik

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • können Wesen und Inhalt des Solidaritätszuschlags erklären.
  • können gesellschaftliche Interessenspositionen zum Solidaritätszuschlag beschreiben und vertreten.
  • können Vorschläge zur Zukunft des Solidaritätszuschlags beschreiben und bewerten.
     
Methoden
Positionslinie, Podiumsdiskussion, Plädoyer
Format
PDF-Datei
Schlagwörter
Einkommensteuer, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Strukturpolitik
Erscheinungsjahr
2019

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